Und jetzt einer der erfolgreichsten Turnierspieler: Der etwas extrovertierte Phil Hellmuth.
Er hat mittlerweile schon 11 Bracelets bei der World Series of Poker einheimsen können. Aber er hat ein Problem, denn
Er ist ein schlechter Verlierer.....aber seht selbst:
Freitag, 6. Juli 2007
Check-Raise auf einem Draw
Hi,
hier hab ich einen schönen und effektiven Move für euch. Den sogenannten Check-Raise.
Die Pokerliteratur empfiehlt diesen Move, wenn man am Flop zwei Paar oder den Drilling hat. Man soll auch um den dreifachen Einsatz erhöhen. Aber das kann man ja variieren, wie man will.
Hier aber noch ein Beispiel, welches ihr auch in euer Arsenal mit aufnehmen könnt:
Nehmen wir mal an ihr habt A6 in Karo und seid Big Blind. Der Spieler am Button erhöht auf den 3-fachen Blind. Du callst.
Flop: J-2-2....zwei Karo auf dem Flop.
Du checkst, dein Gegner setzt 3/4 vom Pott. Wenn du jetzt ein Check Raise machst, dann ist die Wahrscheinlichkeit eines Re-Raises nur dann gegeben, wenn dein Gegenüber AA-KK oder QQ hat. Hält er AJ oder gar AQ oder AK, dann ist er auf jeden Fall verunsichert und wird nur callen.
Wenn am Turn dein Karo kommt, dann hast du den Jackpot. Wenn allerdings kein Karo kommt, dann hast du zwei Optionen:
a. Du ziehst deinen Semi-Bluff weiter durch. Wenn er AK oder AQ hat, dann foldet er. Wenn er AJ hat geht er ziemlich sicher mit und wenn er AA-KK-QQ hat, dann geht er wegen der Flush Gefahr All-In. Dann kannst du immer noch folden !
b. Du checkst und hoffst, dass dein Gegner so verunsichert über seine Hand ist und dir einen freien River schenkt ! Wenn dann das Karo kommt hast du ihn.
Aber Achtung: Der Check am Turn kann für deinen Gegner auch ein Zeichen von Schwäche sein, das heisst, wenn das Karo am River dann nicht kommt, dann würd ich die Hand evtl. sogar aufgeben. So viel Chips hast du unter Umständen ja nicht verloren. Zeigt dein Gegner allerdings durch seine Körpersprache Schwäche, dann würd ich All-In gehen und ihn rausbluffen ;)
Wie ihr seht, kann man aus jeder Hand sehr viel Infos rausholen !
Bis dann !
hier hab ich einen schönen und effektiven Move für euch. Den sogenannten Check-Raise.
Die Pokerliteratur empfiehlt diesen Move, wenn man am Flop zwei Paar oder den Drilling hat. Man soll auch um den dreifachen Einsatz erhöhen. Aber das kann man ja variieren, wie man will.
Hier aber noch ein Beispiel, welches ihr auch in euer Arsenal mit aufnehmen könnt:
Nehmen wir mal an ihr habt A6 in Karo und seid Big Blind. Der Spieler am Button erhöht auf den 3-fachen Blind. Du callst.
Flop: J-2-2....zwei Karo auf dem Flop.
Du checkst, dein Gegner setzt 3/4 vom Pott. Wenn du jetzt ein Check Raise machst, dann ist die Wahrscheinlichkeit eines Re-Raises nur dann gegeben, wenn dein Gegenüber AA-KK oder QQ hat. Hält er AJ oder gar AQ oder AK, dann ist er auf jeden Fall verunsichert und wird nur callen.
Wenn am Turn dein Karo kommt, dann hast du den Jackpot. Wenn allerdings kein Karo kommt, dann hast du zwei Optionen:
a. Du ziehst deinen Semi-Bluff weiter durch. Wenn er AK oder AQ hat, dann foldet er. Wenn er AJ hat geht er ziemlich sicher mit und wenn er AA-KK-QQ hat, dann geht er wegen der Flush Gefahr All-In. Dann kannst du immer noch folden !
b. Du checkst und hoffst, dass dein Gegner so verunsichert über seine Hand ist und dir einen freien River schenkt ! Wenn dann das Karo kommt hast du ihn.
Aber Achtung: Der Check am Turn kann für deinen Gegner auch ein Zeichen von Schwäche sein, das heisst, wenn das Karo am River dann nicht kommt, dann würd ich die Hand evtl. sogar aufgeben. So viel Chips hast du unter Umständen ja nicht verloren. Zeigt dein Gegner allerdings durch seine Körpersprache Schwäche, dann würd ich All-In gehen und ihn rausbluffen ;)
Wie ihr seht, kann man aus jeder Hand sehr viel Infos rausholen !
Bis dann !
Haben die Starthände eigentlich einen Namen ?
Auf jeden Fall ! Und zwar gibt es sogar für fast jede Starthand einen Namen. Das ist manchmal echt schon übelst kreativ. Hier mal die wichtigsten Beispiele:
Hier die Paare:
1. AA = Pocket-Rockets oder American Airlines
2. KK = King Kong, Cowboys oder Elvis Presley
3. QQ = Ladies, Cowgirls oder Siegfried and Roy ;)
4. JJ = Johnnys ,Hooks oder Jokers
5. 10-10 = TnT (Ten N Ten) oder Dimes
6. 99 = The German Virgin (nein,nein),Wayne Gretzky oder Johannes Hesters
7. 88 = Octopussy, Snowmen
8. 77 = Hockey Sticks oder Candy Canes
9. 66 = Route 66 oder Number of the Beast
10. 55 = Nickels
11. 44 = Sailboat oder Midlife Crisis
12. 33 = Crabs
13. 22 = Ducks oder Swans.
Weitere Hände:
1. AK = Big Slick oder Anna Kournikova (looks good but wins rarely!)
2. AQ = Lil´ Slick oder Rocket Queen
3. AJ = Black Jack, Jackass
4. A10 = Johnny Moss
5. A8 = Dead Man´s Hand (Es gab bei dieser Hand mal tatsächlich ne Leiche!)
6. A2 = Acey- Deucy
7. KQ o = Mixed Marriage
8. KQ s = Royal Marriage
9. KQ in Herz = Valentine´s Day
10. KJ = Kojack oder King John
11. K3 = Three Kings
12. QJ = Maverick
Krass oder ?!
Hier die Paare:
1. AA = Pocket-Rockets oder American Airlines
2. KK = King Kong, Cowboys oder Elvis Presley
3. QQ = Ladies, Cowgirls oder Siegfried and Roy ;)
4. JJ = Johnnys ,Hooks oder Jokers
5. 10-10 = TnT (Ten N Ten) oder Dimes
6. 99 = The German Virgin (nein,nein),Wayne Gretzky oder Johannes Hesters
7. 88 = Octopussy, Snowmen
8. 77 = Hockey Sticks oder Candy Canes
9. 66 = Route 66 oder Number of the Beast
10. 55 = Nickels
11. 44 = Sailboat oder Midlife Crisis
12. 33 = Crabs
13. 22 = Ducks oder Swans.
Weitere Hände:
1. AK = Big Slick oder Anna Kournikova (looks good but wins rarely!)
2. AQ = Lil´ Slick oder Rocket Queen
3. AJ = Black Jack, Jackass
4. A10 = Johnny Moss
5. A8 = Dead Man´s Hand (Es gab bei dieser Hand mal tatsächlich ne Leiche!)
6. A2 = Acey- Deucy
7. KQ o = Mixed Marriage
8. KQ s = Royal Marriage
9. KQ in Herz = Valentine´s Day
10. KJ = Kojack oder King John
11. K3 = Three Kings
12. QJ = Maverick
Krass oder ?!
PokerSkill von Ivey + Dia
Hi,
hier mal ein Beispiel, wie die Profis abgehen:
Diese Hand ist von beiden Spielern sehr, sehr gut und mit viel Können gespielt !
Ivey blufft die Gemeinschaftskarten und gibt den Flush vor. Durch seine frühe Position kann er diesen starken Move auch machen, denn er setzt Dia auf ein Ass und kein oder ein kleines Karo !
Der Call von Dia ist einfach nur Weltklasse, mehr kann man einfach nicht sagen !!!!!
Dies Hand zeigt, wie kreativ Ivey spielt und dass Bauchgefühl eben manchmal doch obsiegt ;)
hier mal ein Beispiel, wie die Profis abgehen:
Diese Hand ist von beiden Spielern sehr, sehr gut und mit viel Können gespielt !
Ivey blufft die Gemeinschaftskarten und gibt den Flush vor. Durch seine frühe Position kann er diesen starken Move auch machen, denn er setzt Dia auf ein Ass und kein oder ein kleines Karo !
Der Call von Dia ist einfach nur Weltklasse, mehr kann man einfach nicht sagen !!!!!
Dies Hand zeigt, wie kreativ Ivey spielt und dass Bauchgefühl eben manchmal doch obsiegt ;)
Donnerstag, 5. Juli 2007
Poker - Ein Gesellschaftsspiel
Poker: Verrauchtes Hinterzimmer, Gangster, hohe Einsätze und angespannte Atmosphäre !
Das war einmal......
Denn: Poker ist salonfähig geworden. Es hat sich sogar zu einem richtigen Gesellschaftsspiel entwickelt !
Wer kennt diese Vorfreude auf eine angenehme Pokerrunde nicht ? Man trifft seine Freunde, unterhält sich, isst gemeinsam und verbringt einfach einen schönen Abend mit Kartenspielen und guter Gemeinschaft.
So eine Pokerrunde dauert in der Regel zwischen 3 und 4 Stunden. Neben schön gespielten Händen und guten Blättern, ist die Atmosphäre einfach locker und man kann sich über „Gott und die Welt“ unterhalten. Meistens findet noch ein Pizzalieferservice mit der Runde einen goldenen Abnehmer !
Was mir auch aufgefallen ist und was ich sehr schätze , ist, dass durch Poker neue Freundschaften entstehen können und vor allem alte Freundschaften wieder ein bisschen aufgehellt werden ! Wenn Poker nicht wäre, dann würde ich beispielsweise sog. „alten“ Freunden eben nur auf Klassentreffen oder ähnlichen Veranstaltungen wieder begegnen. Dank dem Pokerboom spielt ja inzwischen fast jeder !
Das Spiel verbindet sogar Generationen. Hier ein kleines Beispiel: Einmal hab ich meinen Vater "Wil" überredet bei uns mizuspielen. Bei dem einen mal ist es nicht geblieben ! Ihm macht es einfach Spass mit uns „Jüngeren“ zu zocken. Umgekehrt natürlich auch ! (Wobei er der Unberechenbarste von allen ist und sehr unangenehm sein kann, wenn er im Chip-Lead ist !)
Fazit: Poker verbindet und das macht dieses Spiel auch so beliebt!
Man sieht sich am Tisch ;)
Das war einmal......
Denn: Poker ist salonfähig geworden. Es hat sich sogar zu einem richtigen Gesellschaftsspiel entwickelt !
Wer kennt diese Vorfreude auf eine angenehme Pokerrunde nicht ? Man trifft seine Freunde, unterhält sich, isst gemeinsam und verbringt einfach einen schönen Abend mit Kartenspielen und guter Gemeinschaft.
So eine Pokerrunde dauert in der Regel zwischen 3 und 4 Stunden. Neben schön gespielten Händen und guten Blättern, ist die Atmosphäre einfach locker und man kann sich über „Gott und die Welt“ unterhalten. Meistens findet noch ein Pizzalieferservice mit der Runde einen goldenen Abnehmer !
Was mir auch aufgefallen ist und was ich sehr schätze , ist, dass durch Poker neue Freundschaften entstehen können und vor allem alte Freundschaften wieder ein bisschen aufgehellt werden ! Wenn Poker nicht wäre, dann würde ich beispielsweise sog. „alten“ Freunden eben nur auf Klassentreffen oder ähnlichen Veranstaltungen wieder begegnen. Dank dem Pokerboom spielt ja inzwischen fast jeder !
Das Spiel verbindet sogar Generationen. Hier ein kleines Beispiel: Einmal hab ich meinen Vater "Wil" überredet bei uns mizuspielen. Bei dem einen mal ist es nicht geblieben ! Ihm macht es einfach Spass mit uns „Jüngeren“ zu zocken. Umgekehrt natürlich auch ! (Wobei er der Unberechenbarste von allen ist und sehr unangenehm sein kann, wenn er im Chip-Lead ist !)
Fazit: Poker verbindet und das macht dieses Spiel auch so beliebt!
Man sieht sich am Tisch ;)
K3o - Eine Monsterhand

Hier wieder eine Beispielhand, die dank meiner Position zu einem sehr großen Gewinn geführt hat:
Situation:
6-Handed Sit N Go. Blinds sind bei 50/100. Ich habe ca. 2700 Chips und bin im Big Blind und halte K3o. Noch 3 Spieler am Tisch. Nur der Small Blind geht mit.
Flop kommt: A-Q-3Der Small blind setzt pot size 200. Kein einfacher Call, da ich davon ausgehen muss, dass er minimum die Q getroffen hat. Doch dank meinem Positionsvorteil geh ich mit. Der Pot ist natürlich auch noch nicht so groß, deswegen kann ich 200 in der Situation schon verkraften.
Turn: 8
Jetzt checkt der Small Blind. Er kann aus zwei Gründen checken, entweder er hat ein Monster und macht ein check – raise oder er foldet, wenn ich entsprechend „dick“ drangehe. Mit nur dem 3er Paar ist mir sehr unwohl, deshalb checke ich auch.
River: 3 ...Bingo, jetzt hab ich ein Monster.
Small Blind geht All-In und zeigt seinen 97o Bluff....ich calle sofort und nehme ihn mit seinen 2200 Chips vom Tisch !
Wenn ich am Turn was gesetzt hätte, dann wäre er schon am Turn All In gegangen und ich hätte ziemlich sicher gefoldet !
Wie ihr seht hat mir meine Position zu diesem Sieg verholfen ! Wäre ich im Small Blind gewesen, hätte er am Turn auf jeden Fall was gesetzt und ich wäre auch aus der Hand ausgestiegen !
"No Limit,Baby!" - Scotty Ngyuen
Nennenswert:
Scotty Ngyuen´s Markenzeichen ist, dass er fast nach jedem Satz "Baby" anfügt. Beobachtet ihn mal ;)
Mittwoch, 4. Juli 2007
Beginner´s Mistakes !

Hey, hier mal eine kleine Auflistung, die man als blutiger Poker-Anfänger begeht:
Nr. 1 – Keine Geduld !
Als Anfänger sollte man nur gute Starthände wählen. Man wird schnell ungeduldig und spielt zu viele Hände. Da man als Anfänger eher wenig Erfahrung mit dem Postflop-Spiel hat, sollte man eben nur die Premium Hände spielen.
Beispiele: AK, AQ,AJ,KQ,QJ + und jedes Paar !
Ganz tricky und fies können die sogenannten kleinen Asse (A2-A9) sein. Trifft man sein Ass ist die Wahrscheinlichkeit groß,wenn jemand mitgeht, dass derjenige auch ein höheres Ass hält und man verliert viele Chips, da man eben mit solchen Situationen noch wenig Erfahrung hat. Das Kicker-Problem eben ;)
Nr. 2 – Überbewertung von gleichfarbigen (suited) Karten
Bekommt man z.B. Q5 in Herz ausgeteilt, dann ist der erste Gedanke doch immer: „Flush-Möglichkeit !...ich geh auf jeden Fall mit !“. Nun,die Wahrscheinlichkeit einen Flush zu floppen liegt vielleicht bei 100 zu 1. Und wenn man einen Flush-Draw hat, dann kann man eben auch jede Menge an Chips verlieren, da einem als Anfänger eben Odds und Outs nichts sagen.
Nr.3 – Gefühle
Verliert man eine Hand durch echt dummes Pech, tendiert man doch oft innerlich zu kochen.
Hat man seine Gefühle beim Pokern nicht unter Kontrolle, dann führt das zu dem sogenannten TILT Phänomen. Man trifft irrationale Entscheidungen, die man normalerweise nicht treffen würde. Wenn man z.B. mit AA gegen JJ verliert, weil der Gegner den J getroffen hat, dann gehen die Meisten mit der nächsten Medium Hand wie KJ ALL-In, weil sie sich eben immer noch über die letzte Hand aufregen…..meistens ist das dann der Genickbruch ! Ein guter Spieler gönnt sich nach so einer Erfahrung eine Pause und foldet die nächste Hand ;) ! Sehr schwer, aber diszipliniert !
Nr.4 – Die Hand des Gegners nicht berücksichtigen
Als Poker-Rookie konzentriert man sich zunächst nur auf seine eigenen Karten. Eine wunderbare Sache beim Texas Holdem Poker ist, dass man relativ gut seinen Gegner auf Grund der Gemeinschaftskarten einschätzen kann. Jede Bet sagt etwas aus und jede weitere Karte auf dem Board ebenso ! Manche Profis haben einen extrem guten Riecher (Daniel Negreanu z.B.) und wissen genau wann sie eine Hand oder einen Bluff aufgeben müssen.
Also: „Look at the Board and judge your opponent !“
Nr.5 – Position
Die Meisten Anfänger wissen nicht, dass Position beim Poker sehr wichtig sein kann. Es gibt die frühe, mittlere und späte Position am Tisch. Früh sind Small Blind und Big Blind, die mittlere Position sind die zwei nach dem Big Blind und dann kommt der Cutoff Seat und der Dealer Button. Der Dealer Button ist eine der besten Positionen, da man als letzter dran ist und somit am Meisten Info bekommt. Diese Position ist auch beliebt um zu bluffen !
Für Profis wie Gus Hansen spielt Position gar keine Rolle. Ein Profi setzt fast jeden Flop und entscheidet erst am Turn seinen nächsten Move ! Begründung: 70 % deiner Starthände, wenn kein Paar, verfehlen den Flop komplett !!
Nr.6 – Keine Disziplin
Als Anfänger ist es sehr schwer eine Monster Hand loszulassen. Sagen wir mal, man hat KK und am Turn kommt das fürchterliche Ass !! In dieser Situatoin ist es sehr schwer die Könige (Cowboys) loszulassen !
Oder man hat AA und auf dem Board liegen vier Kreuz, man selbst hat aber kein Kreuz-Ass, welcher Rookie wirft da zwei Asse weg ?!?!
Nennenswert:
Phil Ivey (Bild oben) hat schon mit 17, allerdings mit einem gefälschten Ausweis, im Casino in Atlantic City gezockt. Am Anfang seiner Karriere war er auch mal so richtig pleite ! Ist doch irgendwie beruhigend ,zu wissen, dass auch er mal klein angefangen hat ;)
Körpersprache beim Poker

Körpersprache
In fast jeder Sportart spielt die Körpersprache (Mimik ,Gestik ,Körperhaltung) eine wichtige Rolle. Wirft man im Tennis ,beispielsweise nach einem unnötigen Fehler, den Schläger in die Ecke, dann zeigt man dadurch Schwäche und gibt dem Gegner eher noch Auftrieb. Oder wenn ein Radfahrer seinen Mitstreiter überholt und dabei ein siegessicheres Gesicht macht, dann ist es für den Überholten letztlich doppelt so schwer wieder an ihn ranzukommen, denn sein Kontrahent hat ja Stärke demonstriert und er selbst ist in dieser Situation selbst am kämpfen !
Beim Poker ist das kein bisschen anders ! Die oben beschriebenen Situationen nennt man beim Pokern: Tells. Kratzt sich jemand z.B. am Hals oder gibt sich jemand nervös, dann ist das meistens ein Zeichen von Schwäche. Wirkt jemand dagegen selbstsicher und kann es kaum erwarten, dass jemand seinen Einsatz mitgeht, erkennt man das eben auch vor allem an seiner Körperhaltung.
Eine beliebte Methode, um die Stärke seines Gegners herauszufinden ist der berühmte Satz: “Wieviel Chips hast du denn noch ?!“ Reagiert der Betroffene überrascht oder beginnt er krampfhaft seine Chips zu zählen, dann ist das oft ein Zeichen von Schwäche !
Wenn euch jemand also nach der Größe eures Chip-Stacks frägt, dann lasst generell jemand anderes für euch zählen ,oder, wenn ihr ein Monster habt, könnt ihr auch, durch den sogenannten „Reverse Tell“, euren Gegner locken, indem ihr so richtig nervös eure Chips zählt und ein bisschen schauspielerisch aktiv werdet !
Mit seinem Gegner reden ist auch oft ein Mittel, um Info´s zu erhalten. Daniel Negreanu (Profi aus Kanada) hat mal, bevor eine Pokerrunde begonnen hat, seinen Mitspieler gefragt, ob ihm sein Milchshake denn schmeckt, er antwortete mit einem recht heiteren „Gut!“. Später im Turnier, bei einer zweifelhaften Hand, hat Daniel ihm dann die selbe Frage gestellt: „Wie gefällt dir deine Hand ?“ Er entgegnete mit einem weniger heiteren „Gut!“ und Daniel callt und nimmt ihn vom Tisch. Am Besten redet ihr überhaupt nicht, auch wenn ihr ein Monster habt !!
Nennenswert:
Die Meisten Profis spielen jede Hand mit der selben Körperhaltung. Vom Vierling bis zum größten Bluff ! Paradebeispiele hierfür sind Phil Ivey und Chris „Jesus“ Ferguson (Bild oben)!
In fast jeder Sportart spielt die Körpersprache (Mimik ,Gestik ,Körperhaltung) eine wichtige Rolle. Wirft man im Tennis ,beispielsweise nach einem unnötigen Fehler, den Schläger in die Ecke, dann zeigt man dadurch Schwäche und gibt dem Gegner eher noch Auftrieb. Oder wenn ein Radfahrer seinen Mitstreiter überholt und dabei ein siegessicheres Gesicht macht, dann ist es für den Überholten letztlich doppelt so schwer wieder an ihn ranzukommen, denn sein Kontrahent hat ja Stärke demonstriert und er selbst ist in dieser Situation selbst am kämpfen !
Beim Poker ist das kein bisschen anders ! Die oben beschriebenen Situationen nennt man beim Pokern: Tells. Kratzt sich jemand z.B. am Hals oder gibt sich jemand nervös, dann ist das meistens ein Zeichen von Schwäche. Wirkt jemand dagegen selbstsicher und kann es kaum erwarten, dass jemand seinen Einsatz mitgeht, erkennt man das eben auch vor allem an seiner Körperhaltung.
Eine beliebte Methode, um die Stärke seines Gegners herauszufinden ist der berühmte Satz: “Wieviel Chips hast du denn noch ?!“ Reagiert der Betroffene überrascht oder beginnt er krampfhaft seine Chips zu zählen, dann ist das oft ein Zeichen von Schwäche !
Wenn euch jemand also nach der Größe eures Chip-Stacks frägt, dann lasst generell jemand anderes für euch zählen ,oder, wenn ihr ein Monster habt, könnt ihr auch, durch den sogenannten „Reverse Tell“, euren Gegner locken, indem ihr so richtig nervös eure Chips zählt und ein bisschen schauspielerisch aktiv werdet !
Mit seinem Gegner reden ist auch oft ein Mittel, um Info´s zu erhalten. Daniel Negreanu (Profi aus Kanada) hat mal, bevor eine Pokerrunde begonnen hat, seinen Mitspieler gefragt, ob ihm sein Milchshake denn schmeckt, er antwortete mit einem recht heiteren „Gut!“. Später im Turnier, bei einer zweifelhaften Hand, hat Daniel ihm dann die selbe Frage gestellt: „Wie gefällt dir deine Hand ?“ Er entgegnete mit einem weniger heiteren „Gut!“ und Daniel callt und nimmt ihn vom Tisch. Am Besten redet ihr überhaupt nicht, auch wenn ihr ein Monster habt !!
Nennenswert:
Die Meisten Profis spielen jede Hand mit der selben Körperhaltung. Vom Vierling bis zum größten Bluff ! Paradebeispiele hierfür sind Phil Ivey und Chris „Jesus“ Ferguson (Bild oben)!
AQ out of Position ?! Schwierige Hand !
Viele Leute freuen sich, wenn sie eine Hand wie AQ oder AJ ausgeteilt bekommen. Wie schwer so eine Hand zu spielen ist (nicht nur wegen dem Kicker-Problem), wenn man z.B. im Big oder SmallBlind ist, soll durch die folgenden Beispiele gezeigt werden:
1. Du bist im SmallBlind 3 Leute callen. Du erhöhst "lehrbuchmäßig" auf den 3-fachen Blind. Big blind geht raus die anderen drei gehen mit !
Flop kommt: AK4 ....Du setzt ziemlich stark. 3/4 vom Pott. Einer callt !
Turn: -10 .....du setzt wieder 1/2 Pott....Gegner callt...
River: - 3 ...... du checkst , Gegner checkt und zeigt K/10 !
Der Preflop Raise Out of Position wird oft als steal raise angesehen und deshalb ist es sehr schwer, die ursprünglichen Limper zu vertreiben ! Sogar ein Raise auf den 5-Fachen Blind vertreibt manche Spieler (Vor allem die mit kleinen Paaren) nicht. Das Problem ist, dass man nach dem Flop als erstes dran kommt und man im Prinzip nur durch eine Bet Information von Gegnern bekommt ! Wenn ihr die Blinds wollt, dann geht direkt Preflop all in. Ansonsten würd ich nur den Blind auffüllen ! Warum ? Seht selbst:
1. Du bist im SmallBlind 3 Leute callen. Du erhöhst "lehrbuchmäßig" auf den 3-fachen Blind. Big blind geht raus die anderen drei gehen mit !
Flop kommt: AK4 ....Du setzt ziemlich stark. 3/4 vom Pott. Einer callt !
Turn: -10 .....du setzt wieder 1/2 Pott....Gegner callt...
River: - 3 ...... du checkst , Gegner checkt und zeigt K/10 !
Der Preflop Raise Out of Position wird oft als steal raise angesehen und deshalb ist es sehr schwer, die ursprünglichen Limper zu vertreiben ! Sogar ein Raise auf den 5-Fachen Blind vertreibt manche Spieler (Vor allem die mit kleinen Paaren) nicht. Das Problem ist, dass man nach dem Flop als erstes dran kommt und man im Prinzip nur durch eine Bet Information von Gegnern bekommt ! Wenn ihr die Blinds wollt, dann geht direkt Preflop all in. Ansonsten würd ich nur den Blind auffüllen ! Warum ? Seht selbst:
2. Du bist im Small Blind und callst nur. Flop: J-10-4.........dann ein check von dir. Gegner setzt 1/2-Pott du gehst mit und der Turn: K...du hast die Strasse und kannst deinen Gegner ausspielen ! Dieses Beispiel zeigt, dass man durch den Preflop Call dem Gegner nicht den Hauch an Information gibt, dass man AQ hält ! Der Check war auch richtig. Da man vor dem Flop keine Stärke gezeigt hat, muss man nicht unbedingt eine sog. Continuation Bet machen !
Also, viel Spass mit AQ. Doyle Brunson spielt AQ nur ganz selten ! Er hatte sogar mal ne Zeit, in der er AQ partout nicht gespielt hat ;)
Dienstag, 3. Juli 2007
Glück oder Können ?
"Die Leute bestehen darauf es Glück zu nennen !"
- Zitat aus dem Film Rounders
Ist Poker ein Glücksspiel ? Manche sagen: Ganz klar, ja ! Andere sagen: 70 % Glück und 30 % Können !
Ich teile die Meinung von Ben Roberts: Poker ist zu 100 % Können ! Warum ?
1.Freie Entscheidungsmöglichkeiten
Poker ist ein Spiel, bei dem man sein Schicksal selbst in der Hand hat. Man bestimmt, wann man spielt und vor allem, wie man eine Hand spielt ! Bei klassischen Glücksspielen, wie Roulette oder Black Jack entscheidet man am Anfang zwar selbst , aber kann dann eben keinen Rückzieher mehr machen ! Und gibt es Leute die mit Roulette oder Black Jack, also auf lange Sicht gesehen, Geld verdienen ?!?!
2. Texture of the Flop and the Board:
Dadurch, dass man beim Holdem 5 Gemeinschaftskarten hat, kann man im Prinzip seine Hand früh bewerten und entscheiden, ob man investiert und kann einschätzen, was der Mitspieler für Karten braucht bzw. hält !
3. Bets, Odds and Outs:
Durch die sogenannten Bets (Info-Bets,Bluffs), kann man Information über die Stärke des Gegners bekommen. An der Größe des Potts kann man auch entscheiden, ob es rentabel ist seine Chips zu investieren (Odds) ! Zusammen mit den Outs (Karten, die einem helfen), bekommt Poker also noch einen mathematischen Touch !
4. Position:
Durch Position ist es möglich seine Gegner durch Moves und Bluffs auszuspielen !
5. Glück:
Ben Roberts schreibt in einem Artikel, dass man in einer Session schon durch Pech verlieren kann, aber ein Spieler der sein Handwerk (also, immer sehr gute Entscheidungen trifft !) versteht, macht aus der konstanten Sichtweise betrachtet, den Pech bzw. Glücksfaktor zu nichte !!!
Dieser Blog soll letztendlich zeigen, dass Poker zu 100 % aus Skill, also Können besteht !
Eure Meinung würd mich natürlich interessieren !:)
- Zitat aus dem Film Rounders
Ist Poker ein Glücksspiel ? Manche sagen: Ganz klar, ja ! Andere sagen: 70 % Glück und 30 % Können !
Ich teile die Meinung von Ben Roberts: Poker ist zu 100 % Können ! Warum ?
1.Freie Entscheidungsmöglichkeiten
Poker ist ein Spiel, bei dem man sein Schicksal selbst in der Hand hat. Man bestimmt, wann man spielt und vor allem, wie man eine Hand spielt ! Bei klassischen Glücksspielen, wie Roulette oder Black Jack entscheidet man am Anfang zwar selbst , aber kann dann eben keinen Rückzieher mehr machen ! Und gibt es Leute die mit Roulette oder Black Jack, also auf lange Sicht gesehen, Geld verdienen ?!?!
2. Texture of the Flop and the Board:
Dadurch, dass man beim Holdem 5 Gemeinschaftskarten hat, kann man im Prinzip seine Hand früh bewerten und entscheiden, ob man investiert und kann einschätzen, was der Mitspieler für Karten braucht bzw. hält !
3. Bets, Odds and Outs:
Durch die sogenannten Bets (Info-Bets,Bluffs), kann man Information über die Stärke des Gegners bekommen. An der Größe des Potts kann man auch entscheiden, ob es rentabel ist seine Chips zu investieren (Odds) ! Zusammen mit den Outs (Karten, die einem helfen), bekommt Poker also noch einen mathematischen Touch !
4. Position:
Durch Position ist es möglich seine Gegner durch Moves und Bluffs auszuspielen !
5. Glück:
Ben Roberts schreibt in einem Artikel, dass man in einer Session schon durch Pech verlieren kann, aber ein Spieler der sein Handwerk (also, immer sehr gute Entscheidungen trifft !) versteht, macht aus der konstanten Sichtweise betrachtet, den Pech bzw. Glücksfaktor zu nichte !!!
Dieser Blog soll letztendlich zeigen, dass Poker zu 100 % aus Skill, also Können besteht !
Eure Meinung würd mich natürlich interessieren !:)
Sinn und Zweck dieses Blogs !
Hi Friends!
Mit Hilfe dieses "Blogs" möchte ich euch einfach an meinem Pokerspiel teilhaben lassen und evtl. könnt ihr ja auch davon profitieren ;)......
Folgende Themen sind angedacht:
1. Gut gespielte Hände (Laydowns, Sucker Bets,Moves usw.)
2. Schlecht gespielte Hände (schlechte calls, misreads usw.)
3. Bad Beats bzw. Good Beats(Kann man zwar nichts dran ändern, aber ist sehr interessant zu sehen, was eine Karte beim Holdem ausmachen kann!)
4. Vermeidung von Tilt (Das Phänomen, bei dem die Gefühle mit einem Durchbrennen !)
5. Psychologie im Chat und am Tisch
6. Beispielhände von Profis
7. Website und Youtube Tips
8. Poker + Gesellschaft! Streitfragen: Sucht, Glücksspiel, usw.
Also, ich wünsch allen Besuchern viel Spass mit diesem Blog und natürlich viel Erfolg beim Pokern !
"Good Skill" wünsch ich !
Euer
Martin aka "Goodskillz"
Mit Hilfe dieses "Blogs" möchte ich euch einfach an meinem Pokerspiel teilhaben lassen und evtl. könnt ihr ja auch davon profitieren ;)......
Folgende Themen sind angedacht:
1. Gut gespielte Hände (Laydowns, Sucker Bets,Moves usw.)
2. Schlecht gespielte Hände (schlechte calls, misreads usw.)
3. Bad Beats bzw. Good Beats(Kann man zwar nichts dran ändern, aber ist sehr interessant zu sehen, was eine Karte beim Holdem ausmachen kann!)
4. Vermeidung von Tilt (Das Phänomen, bei dem die Gefühle mit einem Durchbrennen !)
5. Psychologie im Chat und am Tisch
6. Beispielhände von Profis
7. Website und Youtube Tips
8. Poker + Gesellschaft! Streitfragen: Sucht, Glücksspiel, usw.
Also, ich wünsch allen Besuchern viel Spass mit diesem Blog und natürlich viel Erfolg beim Pokern !
"Good Skill" wünsch ich !
Euer
Martin aka "Goodskillz"
Abonnieren
Posts (Atom)